Willkommen in meinem alltäglichen Wahnsinn !


Ich durchleuchte hier meine Erfahrungen und Erlebnisse mit einem mir in die Wiege gelegten zynischem Unterton, der oft ins sarkastische abdriftet, nicht selten komisch ist und zudem auch noch unterhaltend.

Eine gehörige Portion Gesellschaftskritik strebe ich auch an zu verstecken oder manchmal auch direkt ins Gesicht zu schlagen.

Wer sich gerade über das Design wundert:
Ich teste gerade ein wenig herum, werde aber hoffentlich bald einen letztendlichen Stil finden!

Freitag, 22. März 2013

Lenz verspätet sich...

Oh man oh man oh man oh man....
Wie schnell sie doch wieder rennt die Zeit in der sich meine Lebenszeichen auf ein Minimum reduzieren. Schrecklich, aber was soll man machen?
Wir schreiben nun schon Ende des ersten Quartals des Jahres 2013 und ich schaue aus dem Fenster hinaus auf eine weiße Pracht, die um-sich-tänzelnd den Weg von den oberen Gefilden hinab auf den Boden findet. Und dort bleibt sie dann liegen diese Pracht - prächtig.
Ein Kollege formulierte es in den letzen Tagen sehr treffend: "Ich schlage ja normalerweise keine Frauen; sollte ich jedoch momentan auf Frau Holle treffen, dann polier ich der mal so richtig die Fresse." - Ja, das trifft es. So ähnlich fühlt sich doch wohl jeder von uns gerade. Der Urinstinkt nach einem Verkriechen in einer dunkeln Höhle und sich dort einfach ein halbes Jahr aufs Ohr zu hauen wächst von Tag zu Tag. Normalerweise tänzelt man doch zu dieser Zeit schon über die Wiesen und erfreut sich an diesen grünen Dingern... wie hießen sie noch gleich? Na, das was aus dem Boden kommt, wenn dieser helle gelbe Ball da am Himmel ist anstatt der grauen Wolken ....
Irgendwann wird er wohl doch noch mal sich erheben und losmarschieren - Wer? Der Lenz, der Faule! Der namengebende Monat (Lenzing) ist nun so gut wie vorüber und der Kerl hat sich noch nicht mal mit einer Postkarte angekündigt, geschweige denn E-Mail oder SMS.


Einher mit dem Grau und der Abwesenheit von Blau und Grün geht irgendwie aber auch die Lustlosigkeit zu schreiben, denken, fühlen, usw.
Deswegen werde ich mich weiterhin in meiner Höhle verkriechen und darauf warten, dass dort draußen etwas passiert.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Auf der Heimreise...


Eine entspannte Rückfahrt aus dem Urlaub, nach langer Zeit konnte ich mich endlich mal wieder auf dem Rücksitz tummeln, denn ich wurde chauffiert und musste nicht selber die Kilometer abreißen. Das war bestimmt eine schöner Urlaub mit meinen Eltern.

Urplötzlich sind wir schon in Bremen. Wir beschließen uns eine wenig die Beine zu vertreten und, wenn man schonmal hier ist natürlich an der Weser. Die reißende Strömung wird bestaunt und gewürdigt, doch möchte man die auch gerne mal überqueren, dachten wir uns. Blöd nur, dass gerade alle Brücken abgerissen wurden und grundsaniert werden. So ein Pech. Doch halt ? Haben wir Glück? Ja! Nach ein paar hundert Metern entdecken wir mehrere Bauarbeiter die offensichtlich auch den Fluss überqueren möchten. Gesagt getan. Die Arbeiter nehmen die Bauschilder (Richtungsschilder von der Autobahn, obwohl diese ewig weit entfernt ist) und stellen sich Mann an Mann um den Flusslauf zu blockieren. Wat haben wir doch sott ! Moses hätte das nicht besser hinbekommen. So können wir endlich unsere Reise fortsetzen!
Das Auto war uns plötzlich piepegal und wir machten noch ein paar Tage Urlaub! Dafür ging es zu Fuß Richtung Holland.

Endlich im Hotel angekommen mieteten wir uns 3 verschiedene Zimmer für Mama, Papa und mich. Nur war es gar nicht so einfach diese Zimmer auch zu finden. Endlos lange Gänge irrten wir entlang und kehrten nicht an unser Ziel. Ein Blick auf den Schlüssel zeigte nur unverständliche Zahlenangaben. Nichts hatte irgendwie mit Zimmernummern zu tun. Naja auch egal, ist ja Urlaub, da ist das Zimmer erstmal zweitrangig. Also raus aus dem Hotelgebäude. Eine schöne Strandanlage erstreckte sich hier. Herrlich! Fein fein...
Endlich entdeckte ich jemanden, der kommunikativ in der Lage war mit mir in Verbindung zu treten. Eine farbige Saftverkäuferin verstand deutsch und erklärt die Schlüssel. Mein Zimmer war direkt am Strand gelegen und ich sollte mich dort bei einer kleinen Hütte melden.

Gesagt getan - Ich streunere Richtung Häuschen. Ein merkwürdiges Holzlabyrinth versperrt mir jedoch den Weg. Ächzend klettere ich über die Streben nur um plötzlich einem laut stöhnendem Zombie gegenüber zu stehen, der mich versucht zu beißen. Schafft er aber nicht. Letztendlich finde ich in dem Wirrwarr ein hübsches Mädchen mit feuerroten Rastazöpfen an der Zweitrezeption, die einen Zombie (ja, wieder der, der mich auf dem Hinweg schon beißen wollte) beauftragt zu meinem Haus zu bringen. Dieser schnappt erneut nach mir, aber das Mädchen sagt, dass nur Neuankömmlinge gebissen werden und ich ja schon einen Schlüssel habe. Der Zombie murrt und schlurft voran zu meinem Haus. Naja, Haus ist eventuell etwas übertrieben, Bungalow trifft es eher. Schick anzusehen, jedoch besteht es komplett aus Knochen! Und die Badehosen des Vorbewohners hängen auch noch überall zum trocknen. Welch eine bodenlose Frechheit! Der Zombie (er hatte auch einen Namen, aber ich erinnere mich nicht mehr daran) sammelt die Badeklamotten ein, faucht und schlurft davon.
Ich dusche erstmal (das Badezimmer ist das einzige knochenlose Zimmer und sieht völlig normal aus, weiße Fliesen und so) und danach an die Bar. Hier erwarten mich schon meine Eltern mit einem Cocktail in der Hand. Mein Papa hat übrigens ein knallgelbes Haus wie die Dänemarkhäuser, nur halt gelb. Mama wohnt in einer riesigen Suite… merkwürdig. Da kommt auch schon das rothaarige Mädel vorbei und fragt ob der alles in Ordnung sei. Ich stehe auf und gehe mit ihr Cocktails trinken.

Ich öffne die Augen und schaue auf die Uhr 4:50 Uhr. Was habe ich mir da schon wieder für einen Mist zusammengeträumt ? Unglaublich und unfassbar…
Dank Notizblock war am Nächsten Morgen dann auch noch die Erinnerung an diesen Unfug da und - wie versprochen - habe ich ihn nun in Worte gefasst.

Mich würde wirklich interessieren, was ein Schlafpsychologe zu so etwas sagen würde und was für Symboliken ich hier verbaut habe :) Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen?

Mittwoch, 23. Januar 2013

Blut auf der Leinwand

Some hate, some like...
I love him !

Wer? Quentin Tarantino!
Der Gott der Filmemacher!

Gestern war es mal wieder so weit und ich durfte einen seiner neuen Filme im Kino genießen. "Django Unchained" Okay, ich gebe zu, Western-Filme fand ich bisher recht öde, die dazu passende Musik nervtötend und der Name "Django" war mit schon mal völlig fremd.
Also war das Erlebnis für mich nicht als Hommage zu verstehen, sonder eher als Neuland.
Und wie's war? Fantastisch! 2 1/2 Stunden kam absolut keine Langeweile auf, im Gegenteil; ich habe mir über 40 Minuten verkniffen die aus Porzellan-bestehenden Örtlichkeiten aufzusuchen nur weil ich nichts verpassen wollte.
Ich möchte jetzt nicht spoilern oder die Geschichte zusammenfassen, nur kurz erwähnen, dass jedermann und jedefrau die diesen Streifen nicht sieht, selbst Schuld ist und damit leben muss ein Stück grandiose Leinwandgeschichte verpasst zu haben.

Trotz aller Lobhudeleien hinterließ der Film dennoch einen kleinen faden Beigeschmack. Die Altersfreigabe des Streifens war auf 16 Jahre angegeben. Aus Erfahrung erwartet man natürlich gewaltgeminderte Szenen, jedoch war dies hier absolut nicht der Fall. Das Blut spritzte (in der Tarantino-typischen absolut übertriebenen Art) nur so durch die Gegend. Die Leichen habe ich nach den ersten 10 Minuten gar nicht mehr gezählt. Und auch das Hauptthema des Films Kopfgeldjäger und Rache sind bestimmt keine leichten Gebiete. Ich frage mich und auch meine Sitznachbarn im Kino diverse Male, warum wird so ein Streifen nicht ab 18 Jahren freigegeben?
Gerade in der heutigen Zeit, und versteht mich nicht falsch, ich bin absolut kein Sympathisant der Politiker die immer wieder Verbote für Computerspiele und Filme fordern, aber irgendwie würde ich eine bessere Einordnung der erlaubten Altersklassen nicht verkehrt finden. Demnach hätte ich den Film auf 18 Jahre, wenn es möglich wäre auf 21 Jahre Freigabe gesetzt. (Man sehe sich nur die heutigen 18-jährigen an... Kinder!)
 
Aber in einer solchen Welt lebe ich nun mal, und daran kann ich herzlich wenig ändern. Mir verbleibt nur wieder mich aufzuregen, wenn ich mal wieder ein Computerspiel und Filme ungeschnitten im Ausland bestellen muss, weil es in Deutschland komplett verboten wurde, anstatt eine vernünftige Altersfreigabe zu erhalten. Denn ich bin ja erwachsen und brauche keine staatlichen Vormund mehr !

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Letzte Grüße

Nun haben wir es geschafft. Das Jahr 2012 ist so gut wie gegessen, das heißt gegessen wird ja erst noch, denn die Feiertage stehen ja noch an. Und das wohl meistzitierteste, meisterwarteste aber auch meistgefürchteste Datum des Jahres steht ja auch noch bevor. Der böse böse 21.12.12. Weltuntergang. Das Ende des Maya-Kalenders. Bzw. das Ende eines Zyklus, der alle Jubeljahrtausende mal endet.

Eigentlich wurde dieser Tag seit aufkommen der Gerüchte von mir als absoluter Schwachsinn abgetan und bestimmt nicht als redenswerter als die vergangenen hunderte Weltuntergangsszenarien der ganzen Selbstmordsekten. Nun… diesmal ist es jedoch doch ein wenig anders. Jedermann und Jedefrau wünscht mir gerade frohe Weihnachten, guten Rutsch und solche Dinge, die man halt zu Menschen sagt, die man im laufenden Jahr ziemlich sicher nicht mehr wiedersehen wird. Neu in diesem Jahr sind aber Zusätze wie etwas „wenn die Welt sich noch dreht“ oder „wenn wir dann noch atmen“ - morbider Humor bei normalen Mitmenschen? Wie putzig!

Nun - es ist ja ziemlich sicher, dass wir uns auch in diesem Jahr dem Heiligabendstress aussetzen müssen - aber irgendwie finde ich diese Wünsche, bzw. Einschränkungen in den gesagten Worten ziemlich hübsch. Es könnte ja jederzeit sein, dass man Opfer eine Unfalls wird - oder der Gegenüber !?

Ja, da sind doch Dinge wie „Einen schönen Feierabend, wenn dir bis dahin nicht die Bürodecke auf den Kopf fällt!“ oder „Einen schönen Sonntag, wenn das Haus in der Nacht nicht abbrennt und der Feuermelder keine Batterie mehr hat“. 

Natürlich wäre das Aussprechen solcher Phrasen nun auch nicht so schön, sonder eher sehr pessimistisch, aber denkt vielleicht beim nächsten Wünschen mal ein wenig daran was alles passieren kann.

In diesem Sinne wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit (wat haben wir da mal wieder die Kurve gekriegt ;) )

Donnerstag, 29. November 2012

Geiz (!?) ist geil



Ich habe es getan!
Jeder vernünftige Mensch würde davon abraten. Nostradamus schrieb davon in seinen Versen.
In der Bibel wird diese Tat mit einer Todsünde gleichgesetzt.
Man könnte sagen, dass ich heute mit dem Wahnsinn gekuschelt habe.

In Kiel war heute eine kleine Sensation geschehen. Es hat ein Saturnmarkt
seine Pforten geöffnet. Heute morgen um 6 Uhr - mitten in der Nacht. Ein Kollege
erschien gegen 8 Uhr bei der Arbeit und erzählte von Bürgerkriegszuständen,
längeren Schlangen als es damals bei den Essensmarken gab und einer 2 stündigen Kassenodyssee.
Immerhin sei nur einer umgeklappt, wurde mir berichtet. Na, das klingt doch spaßig oder?

Pünktlich zur Mittagspause musste ich mir das Schauspiel doch auch mal geben.
Wann erlebt man das schonmal mit, dass ein doch recht bekannter Elektronikmarkt in seiner Nähe
die Pforten öffnet. Eben. Bis vor gar nicht allzulanger Zeit lag der nächste Markt dieser Klasse eine
halbe Stunde Zugfahrt entfernt und nun kann ich ihn zu Fuß erreichen! Ist das nicht herrlich?
Es lebe die Konsumgesellschaft mitsamt dem Kapitalismus!

Also hin da. Eine Rolltreppe führte die Massen häppchengerecht in den Schlund des Eingangsbereichs.
Eine ebensogroße Masse strömte auch wieder hinaus. Das war schon ein wenig beängstigend. Nichtsdestotrotz wurde das Wagnis … ja… gewagt. Doch was mich nun erwartete - darauf war ich nicht gefasst. Wart ihr schonmal an einem Adventssamstag gegen 17 Uhr in einem Mediamarkt? Diese Menschenmasse multipliziert man mit 5 und den Wahnsinn und Beklopptheit dieser Masse mit einem Faktor 10.

Ja, ungefähr das habe ich da gesehen. Hunderte Menschen, die Fernseher unter dem Arm trugen.
Man könnte meinen der Telefunk sei vorige Woche erfunden worden und der neueste Trend.
Spiele, DVDs, Blu-Rays, Anlagen - was die da alles mit sich rumschleppten… der helle Wahnsinn.
Damen und Herren lief der Geifer aus den Mundwinkeln während sie sich ihren Kaufrausch hingaben. Groß aufgerissene Augen, leicht blutunterlaufen, zucken von Angebot zu Angebot - schielend auf die Nebenbuhler, die natürlich nicht das begehrte Stück Technik wegschnappen sollen.
Die armen Mitarbeiter karrten die Waren palettenweise an um die von den Kunden entstandenen Löcher zu stopfen.
An der Kasse ein ähnliches Bild. Elendig lange Schlangen. Securitymitarbeiter an jeder Kasse und "Taschenpacker" - hier wird nichts dem Zufall überlassen. Ich entdeckte sogleich eine Rohrpostanlage in der diverse Behälter hin- und hersausten. Diese waren gefüllt mit Geldscheinen und landeten wohl direkt im Tresor. Mich würde wirklich interessieren wie hoch der Umsatz an diesem ersten Öffnungstag war.

Nun zur Moral: Soll mir doch noch mal einer vorjammern, dass die Deutschen kein Geld haben. Ich wurde heute mal wieder eines besseren belehrt. Wie da für sinnlose Luxusgegenstände das Geld aus den Portemonnaies geworfen wurde, mit dem Hintergedanken, dass man viel Geld gespart hat. Unglaublich. Aber ein Erlebnis.

Diesen Text habe ich übrigens auf meinem neuen MacBook geschrieben. Von Saturn.

Samstag, 10. November 2012

Hier witzigen Titel einfügen

Graue, aufgebrochene Erde. Kein Tröpfchen Wasser in der Atmosphäre. Irgendwo in der Ferne spielt ein höchstwahrscheinlich debiler, zahnloser Irrer auf einer Mundharmonika merkwürdig bekannte Melodien.
Zur absoluten Vollendung weht ein ausgedörrter Busch durchs Bild. Die Dinger heißen übrigens "Tumbleweeds" und das "durch-die-Gegend-wehen" ist eine Chamaechorie genannte fortgeschrittene Fortpflanzungsform von "Durch-Wind-Fortpflanzen". Damit hätten wir den Klugschiss des Tages beendet.

Nun, warum erzähle ich von einem malerischen Ödnis-Szenario? Der ein oder andere wird es geahnt haben: So sieht meine Gedankenwelt aus, wenn ich vor einer leeren unbetippten Seite sitze und eine Kleinigkeit für die Jetzt- und Nachwelt festhalten möchte. Nun muss man sich mich nicht unbedingt als Fantasie- und Einfallslosen Pinsel (ich dachte mir, jetzt "Einfaltspinsel" zu schreiben klänge nicht so gut) vorstellen. Ich habe durchaus gute Ideen! Viele davon Oskar (als Drehbuch) oder Purlitzer (als Artikel) würdig, aber da gibt es leider immer wieder kleine Probleme... Nämlich der Zeitpunkt der Geistesblitze.
Diese habe ich nämlich grundsätzlich, wenn ich versuche in die süßen Traumlande zu gelange, bereits dort bin oder ich mich eigentlich auf etwas völlig anderes konzentrieren sollte (z.B. Autofahren). Es scheint fast, als ob meine Fantasie (oder Coladu je nachdem wie nah man sich steht) immer nur dann sprudelt, wenn ich es eigentlich gar nicht. will. Ich werde mir in Zukunft wohl angewöhnen müssen meinen Laptop oder wenigstens ein Diktiergerät mit ins Bett zu nehmen, damit diese tollen Sachen nicht verloren gehen. Denn seien wir mal ehrlich: die Probleme, Gedanken oder ähnliches mit denen man sich vor dem Schlafengehen beschäftigt hat man spätestens, genau wie Träumen, am darauffolgenden Tag vergessen. So traurig das ist.

So denn nun habe ich nach  2-monatiger Schreibabstinenz mal kurz umrissen warum gerade keine tollen neuen Sachen von mir kommen. Quasi mein erste "Wääääh-ich-hab-ne-Schreibblockade"-Blogeintrag, obwohl ich zugeben muss, dass, wenn der Anfang dann mal geschafft ist, es doch einigermaßen gut läuft. Eventuell sollte ich mir eine private Deutschlehrerin anschaffen (ich mein anstellen - ihr Ferkel!), die mich einmal die Woche zum Aufsatz zwingt? So wie früher in der Schule? Da kam auch immer der herrlichste Mist zusammen - wäre das toll gewesen, wenn die Themen auch damals immer frei wählbar gewesen wären...

Ich werde mich bemühen meine Schleppi mit in die Federn zu nehmen, damit euch tolle Geschichten meiner Fantasie nicht erspart bleiben, wie etwa als ich letztens im Bundestag saß und dieser von Außerirdischen angegriffen wurde. Ein fantastisches Erlebnis so mitten in der Nacht! Ja, sowas träume ich und das ganz ohne vorher zu Fernsehen oder Science-Fiction zu lesen. Also macht euch in Zukunft auf was gefasst :)

Montag, 17. September 2012

Ein elementares Detail

Ohne sie könnte ich nicht leben. Niemals könnte ich den Weg zur Arbeit überstehen. Oder den Weg zu Freunden, zum Einkaufen oder sonst wohin. Selbst der Gang zur Müllauffangstation wird zur Qual, sollte ich sie nicht gefunden haben.
Eine Busfahrt ohne sie ist absolut undenkbar. Ich stelle mir das gerade mal vor… Brrr, nein ich lass es lieber zu grausig ist dieser Gedanke. Dann würde ich lieber im Bett bleiben, besser gesagt in meiner Wohnung, denn nur dort kann ich auch ohne sie leben, denn es gibt ja Alternativen. Der technischen Entwicklung unseres Zeitalters sei Dank.

Wie furchtbar muss es den Menschen in der Vergangenheit ergangen sein, wenn sie sich allein durch die Städte oder Wälder schleppten? Gut, ich könnte mir vorstellen, dass diese Szenerie nicht auch nur ansatzweise so grauenvoll ist wie eine Busfahrt in der heutigen Zeit: auf Schusters Rappen durch die mit Tieren angehäufte klare Luft zu spazieren war bestimmt schön.
Aber bleiben wir auf dem Boden und in der Kakophonie der Neuzeit gefangen.
Heute wäre es mir fast passiert. Der Zeitdruck, meine Schusseligkeit gepaart mit der montäglichen Schläfrigkeit verursachten einige panikerfüllten Minuten in meinem morgendlichen Dasein. Ich habe sie nicht gefunden! Selbst nach mehrfachem Ablaufen der angehäuften Quadratmeter konnte sich keine Befriedigung, die mit dem Auffinden einher gegangen wäre, einstellen.
Ein weiser Mann hat natürlich Ersatz, jedoch wurden die schon vor geraumer Zeit in einem Gefährt zwischengelagert, man könnte auch vergessen sagen, aber damit würde ich ja meine Verplantheit noch mehr zur Schau stellen und das wollen wir ja nicht.

Doch wer hätte das gedacht: 10 Minuten später, das Gesicht mit Angst- und Anstrengungsschweiß überzogen halte ich sie triumphierend in der Hand!
Endlich! Meine Kopfhörer! Nun kann der Tag endlich beginnen!